Ahnenforschung

In unserer Zeit rasanter Globalisierung, der Auflösung vieler traditioneller Strukturen und zunehmender Flüchtigkeit von Wissen und Informationen kommt der Familien- und Ahnenforschung eine wachsende Bedeutung zu. Denn irgendwann im Leben steht fast jeder Mensch einmal vor Fragen "Wer bin ich?" und "Woher komme ich?"

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es bei denen, die ihre Heimat verloren hatten, zunächst einmal vor allem darum, überlebende und versprengte Angehörige oder Nachbarn wiederzufinden und verloren gegangene Dokumente zu ersetzen. Familienangehörige waren manchmal geografisch weit verstreut. Jeder richtete wieder den Blick nach vorne und bastelte sich eine neue Zukunft. Das Wissen über familiäre Zusammenhänge und Ereignisse "ruhte" in den Köpfen derjenigen, die den Krieg überlebt hatten - manchmal verbunden mit traumatischen Erlebnissen, über die man ungern sprach. Aber auch wollten die Jungen häufig "die alten Geschichten" gar nicht hören.

Heute - bald 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges - leben inzwischen nur noch wenige Zeitzeugen, die man fragen kann. Neue Informationen und Daten sind schwer zu bekommen oder bereits ganz verloren. Die Zeit drängt!

 

Daher ist es das Anliegen der Internetseite zu den Familiennamen JÜDES und JUEDES, Familien- und Personendaten zu dokumentieren. Personen, die diesen Namen tragen, und alle Verwandten solcher Personen sind herzlich eingeladen, ihr eigenes Wissen beizutragen und damit vielleicht bestehende Datenlücken zu schließen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einmal wissen, woher sie kommen und wer ihre Ahnen waren.

 

Nachfragen, Informationen und Kommentare sind über die Kontaktseite oder per e-mail erbeten an:  u.juedes(at)t-online.de.