Tausend Lichter

 

Ohne Ziel streif’ ich umher.

Warten macht das Leben schwer,
das vom Kampf der vielen Tage
sich so gern zur Ruhe legt
’.

Ferne blitzen tausend Lichter,
Leiden zeichnet die Gesichter,
singen, um die Angst zu lichten.

Üben glaubend ihren Brauch -
Myrrhen, Duftöl, Kerzenrauch
sollen meinen Geist vernichten.

Übrig bleibt allein die Frage,
was mich zu  
d e m  Lichte trägt.

Eines ist für mich geschaffen,
meinen Weg mir anzuzeigen.
Doch die vielen, sie verwirren.

Nie sollt’ ich nach anderen gaffen.
Mich nach anderer’ Ziele richten,
ist vergeblich wie der Rauch.

Wollen, fragen, suchen, irren,
hilfreich ist mir nur das Schweigen.

Wenn die Zeit mich nicht bewegt,
kann ich mein Licht in mir sichten,
dann find
’ ich's in der Ferne auch. 

© U.J.
Sagaing, 24. November 2006

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