Suffzienz - Sufficiency

 

 

"Ein Vegetarier, der einen Geländewagen fährt,
lebt umweltbewusster als ein Fleischesser mit Fahrrad."
(Mark Post)

Earth Overshoot Day

Die Menschheit verbraucht zur Zeit innerhalb von acht Monaten so viele Ressourcen, wie der maximalen globalen ökologischen Kapazität eines ganzen Jahres entsprechen!


Weitere Infos.

Einer naturverträglichen Gesellschaft kann man in der Tat nur auf zwei Beinen näherkommen: durch eine intelligente Rationalisierung der Mittel wie durch eine kluge Beschränkung der Ziele. Mit anderen Worten: die „Effizienzrevolution“ bleibt richtungsblind, wenn sie nicht von einer „Suffizienzrevolution“ begleitet wird.

 

(Wolfgang Sachs (1993): Die vier E's: Merkposten für einen maßvollen Wirtschaftsstil. In: Politische Ökologie. Nr. 33, 69-72)

 

Suffizienz umschreibt das "rechte Maß" menschlichen Lebens und umfaßt eine Lebens- und Wirtschaftsweise, die den übermäßigen Verbrauch von Ressourcen beendet und sich an dem orientiert, was man für ein gegenüber den Armen der Welt und auch mit Blick auf künftige Generationen verantwortungsvolles Leben benötigt.

 

Suffizienz ist neben Effizienz und Konsistenz eine unabdingbare Komponente des Nachhaltigkeitkonzeptes, wird in der politischen und ökonomischen Praxis jedoch völlig vernachlässigt.

Suffizienz ist mehr als nur Verzicht

Die Beispiele für Suffizienz zeigen, dass man zwar auf manches verzichtet („langsamer vorankommen“), aber auch an Lebensqualität gewinnt („sich gesünder fortbewegen“, „nicht im Stau stehen“). Angesichts der Kosten und Konflikte rund um manche technologische Entwicklung kann Suffizienz auch gesellschaftlich manches Mal die einfachere, kostengünstigere, weniger konfliktträchtige – ja, die elegantere Lösung sein.

Kurzes Hintergrundpapier des Öko-Instituts:
Mehr als nur weniger – Überlegungen zu einer Suffizienzpolitik“ 

Working Paper  des Öko-Instituts:
Suffizienz: Begriff, Begründung und Potenziale

Working Paper des Öko-Instituts:
Suffizienz: Notwendigkeit und Optionen politischer Gestaltung“ 


'Enoughness': A Thai Philosophy of Sufficiency Economy”

by Donald K. Swearer

 

The philosophy of ”sufficiency economy” (sethakit phòphiang) became prominent in Thailand after H.M. King Bhumibol’s 1997 address in the aftermath of the Asian financial crisis in which his majesty enunciated the principle: ”sufficient economy means to have enough to support ourselves.” Since that time a considerable literature on the subject has been published, including the 2007 UNDP Thailand Human Development Report on Sufficiency Economy. This lecture will explore the extensive application of phòphiang (”enoughness”) from agriculture to industry to education, and its transformation into an iconic term, defining what it means to be Thai in the 21st century.

 

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