Alternativen

In einem Kommentar zum interessanten Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie fand ich die wohl dümmste Behauptung eines anarcholiberalen Ökonomen zur Marktwirtschaft, die deutlich macht, dass es sich beim Neoliberalismus um eine pseudo-wissenschaftliche Ideologie handelt: 

 

"Die Marktwirtschaft ist keine Erfindung des Menschen, sondern eine Entdeckung, das nachträgliche Erkennen einer Ordnung, die immer und überall spontan entsteht, wenn man sie nur entstehen lässt."

Roland Baader RIP

 

Dem kann man eine Aussage des angesehenen Philosophen Sir Karl Popper gegenüberstellen:

 

„Es gibt ideologische Anbeter des sogenannten „freien Marktes“, dem wir natürlich sehr viel verdanken, die glauben, dass solche Gesetzgebungen, die die Freiheit des freien Marktes beschränken, gefährliche Schritte auf dem Weg in die Knechtschaft sind. Das ist aber wiederum ideologischer Unsinn. Schon in meinem vor 49 Jahren auf englisch fertiggestellten Buch Die offene Gesellschaft und ihre Feinde habe ich gezeigt, dass ein freier Markt nur innerhalb einer vom Staate geschaffenen und garantierten Rechtsordnung existieren kann. Zu dieser gehört zum Beispiel, dass bewaffnete Privatarmeen verboten sind, was eine Beschränkung des freien Waffenhandels einschließt – also offenbar eine Beschränkung des freien Marktes und der persönlichen Freiheit. Aber es ist klar, dass diese Beschränkung durch den Staat jenen Beschränkungen durch Bandenführer vorzuziehen ist, die mit Sicherheit dort erwartet werden kann, wo die staatliche Beschränkung fehlt."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer ist das?

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